Homme (Femme)Beschreibung:
Auch Männelstein genannt.
* Die Bezeichnung „Mann" ist wahrscheinlich ein Irrtum: Verwechslung mit
dem Felsen der „Frau"
1-
Das Gipfelbuch des Felsens des „Mannes“ trägt den Namen „Weibl"
(„Frau").
2-
1962 katalogisierten, beschrieben und lokalisierten Karl Mühe
und Winfried Hansel, zwei deutsche Kletterer, 48 Felsen der Nordvogesen.
Die Nr. 17 Ihres Werkes bezieht sich auf den Kamm des Modenbergs (den
des Mannes und der Frau). Der erste Felsen, W/SW-lich gelegen (und jetzt
wirklich als „Mann" bezeichnet), wird auf einem Plan unter dem Namen „Weibl“
aufgeführt, während derjenige, welcher heute die „Frau" heißt, dort als
„Männl“ bezeichnet wird. Es hat also wohl tatsächlich eine Vertauschung
der Namen stattgefunden. Diese Hypothese wird auch von gewissen Einwohnern
von Dammbach bestätigt; (es ist übrigens einer von ihnen –MM– ,der mich
auf diese Hypothese aufmerksam gemacht hat). Außerdem: ist diese Version
nicht verführerisch?
Der Felsen mit den eleganteren Formen ist derjenige der „Frau". Was den
anderen, viel massiveren betrifft, und das braucht gewissen Leuten nicht
zu missfallen, so ist seine Ähnlichkeit mit vielen Männern unbestreitbar,
und das trifft bedauerlicherweise auch auf die wenig schmeichelhaften
Kommentare für das sog. schwache Geschlecht zu, welche manchmal (oder
oft) gemacht wurden, wenn man seine Gestalt mit den Formen des „ehemaligen
Felsens der Frau" verglich.
Sagen wir eben, dass der Felsen des Mannes an Kraft denken lässt, und
dass der der Frau Anmut und Leichtigkeit symbolisiert.
Was die Benennung angeht, so muss man noch die erwähnen, welche im Vogesenführer
Nr.7 angegeben ist.
"Daneben (neben dem schmalen) ein kleinerer Felsen mit entsprechender
Form, welcher die Frau genannt wird". Überraschend oder ... erfunden?
Neben dem „Mann gibt es nur einen ganz kleinen Felsen, der ihm überhaupt
nicht ähnelt!
Die Gesamtansicht des Felsens, der wieder „Frau" getauft wurde umfasst
2 Teile:
- auf einer Plattform steht ein Monolith, der über dem stark verengten
Fuß aufragt (ca. 50 cm breit); vor allem dieser Teil ist bekannt, denn
er ähnelt (letztlich ziemlich wenig) einer menschlichen Silhouette;
- am Fuß befindet sich ein ziemlich massiver Sockel mit drei Unterständen:
·
im Westen ein kleiner Unterstand: auf einem sehr feinen
Rand ist eine verwitterte Wetzrille deren Aussehen insgesamt noch regelmäßig
ist ;
·
Im Süden ein großer Unterstand: große Geröllsteine und
auf der Wand verwitterte Rillen;
·
Im Norden ein niedriger Unterstand: Ausgrabung mit Abhang.
In der Nähe, westlich vom Kamm, sind mehrere künstlich angelegte Vertiefungen
(Löcher).
Interessanter Zugang über den Pfad, der am Aussichtspunkt (Nr.20 oder
„Modenbergfels" vorbeiführt).
Kletterschwierigkeitsgrade:
3 (Westseite)
4 (Nordseite)
2 (Ostseite und West wand)
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