Altschlossfelsen> > P
Beschreibung: Auch Eppenbunner Schloss genannt. Die bedeutenste Felsfolge des Wasgaus (1450 m lang mit einer einzigen Unterbrechung von
ca. 100 m). Sie befindet sich in der Pfalz und beginnt ein paar Meter
vor der Grenze. Das ist wirklich DER Felsen der „alles hat“:
- einen breiten und bequemen Pfad, der an der Ostwand entlang führt,
und der dem Gipfel des Felsens folgt (9/10 des Ganzen); sehr häufig
besucht, aber trotzdem in Ordnung.
- einen schönen Aussichtspunkt zum Rehköpfchen und nach Bitsch,
von einem Rand des Gipfels leicht zu erreichen und gut ausgestattet
(Bänke, Rampe).
- 16 Unterstände unter dem Felsen, darunter einige von mehr als 10 m
Länge; sie liegen tief oder sind durch Geröll geschützt;
- 3 Schleifstätten (Wetzrillen oft mit Graffiti vermischt)
- 10 bedeutende Gruppen zellförmiger Erosionen aller Größen (besonders
diejenigen, welche ein wenig hoch gelegen sind – ca. 40 m von der Grenze enfernt – sollte man beachten).
- 11 Gruppen von paarweise angeordneten Kugeln von fast 25 cm Durchmesser
an den „Decken“ bestimmter Unterstände, an Geröllsteinen oder Wänden;
(wobei man auch diejenigen in der Nähe der „Tunnel“ – man sieht sie,
wenn man nach oben schaut, beachten sollte.
- 2 [Lokalisierungen=Lagen] von durch Gesteinsfaltungen verursachten
Einschnitten, welche die Richtung wechseln.
- eine Eingravierung (Schwan?) auf Stein bei der Wand in der Nähe der
„Tunnel“.
- 5 Tunnel in ca. 95 m Entfernung von der Grenze; 3 davon sind ca. 8
m hoch und bilden sogar eine Art „Innenhof“.
- eine hochgelegene zugängliche Spalte (in der Nähe des Nordrandes),
von wo aus folgendes zu sehen ist:
- eingeschnittene Stufen in einer Aushöhlung nahe beim Gipfel.
An der Wand in der Nähe der Spalte mehrere künstlich geschaffene Löcher,
die der Befestigung einer Holztreppe bis zur Aushöhlung hin dienten.
An der Südbasis dieses Turms tragen einige große, behauene Steine noch
dazu bei, das einstige Vorhandensein eines Schlosses sowie den Ursprung
des Namens („Rocher du Vieux Château“) zu
bestätigen;
- Felsen von fast 30 m Höhe über ein paar 100 m;
- 5 Türme, die über 30 m hoch sind (auf den 130 m des Nordrandes).
- Viele verschiedene Farben: Gelb, Orange, auffälliges Rosa, Rostrot,
Braun (stark eisenhaltig);
- 11 Gruppen gelber Flechten, deren Farbintensität mit der Dunkelheit
zunimmt. Daherkommt es, dass der Besuch dieser bemerkenswerten Felsen
gerne am Ende des Tages abgeschlossen wird, wobei sich eine gute Gelegenheit
bietet, wohltuende Abgeschiedenheit mit dem Anblick des flammenden Gelbes
der Flechten zu verbinden, aber nicht zu lange: man muss 35 Minuten
für den Rückweg zu Fuß nach Roppeviller veranschlagen
(20 Minuten zum Verlassen des Waldes).
Wenn man sich Roppeviller nähert, werden Sie
wahrscheinlich auf zwei Abschnitten über mehrere 10 m – Strecken hin
über Schotter laufen. Möglicherweise handelt es sich dabei um einen
alten Römerweg, der auch damals benutzt wurde, um am Lauerstein vorbei
zu gehen, wo sich Skulpturen aus der gleichen Epoche (Diana, Merkur
und Silvanus) befinden; dort liegen auch, ganz in der nähe, Schleifstätten
unter Unterständen.
Mit Relief: ---
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