| L E G E N D E | |
| Schutzraum / Unterstand — groß | |
| Schutzraum / Unterstand — mittel | |
| Schutzraum / Unterstand — klein | |
| Eingravierung | |
| militärische Besetzung | |
| Schleif(werk)-stätte | |
| Aussichtspunkt | |
| markierter Pfad | |
| begehbarer (zugänglicher)- Gipfel | |
| Größe — groß | |
| Größe — mittel | |
| Größe — klein | |
| Höhe: m ü. NN | |
| Bezugspunkt: m / Himmelsrichtung () von ORT: Lemberg | |
| B E S C H R E I B U N G |
Rocher sculpté (au Schlossberg ruines)Beschreibung: Sie befindet sich 200m vom Pass entfernt zwischen den zwei Schlossbergen nördlich von Lemberg. Der kleine Felsen in der Nähe weist die bemerkenswertesten Felsskulpturen der Nordvogesen auf, obgleich der obere Teil verschwunden ist, vielleicht nach der Veröffentlichung des Edikts von Aachen im Jahre 789; darin wird die Zerstörung aller alten heidnischen Heiligtümer angeordnet. Von den Figuren lässt sich die eine unschwer als Diana (römische Göttin des Waldes und der Jagd) identifizieren. Die Nähe der Quelle weist allerdings auf eine keltische Gottheit hin. Matrona ist nämlich die Schutzgöttin dieser Quelle. Die zweite, männliche Figur könnte dann den römischen Waldgott Sylvester oder den keltischen Gott Taranis, den Vater des Donners und des Blitzes, darstellen. Nur wenige Meter weiter weg befinden sich zwei aufeinander folgende Becken, wo die Gläubigen ihre Waschungen vornehmen konnten. Wahrscheinlich schrieb man der Quelle auch heilende Kräfte zu. Zweifellos wurde das Relief der St. Hubertusquelle zum Zeichen der Dankbarkeit für die Existenz dieser Quelle in den Fels gehauen. |